Schwangerschaft
      Ernährung

      Ernährung in der Schwanger-schaft

      Alles rund um die richtige Ernährung in der Schwangerschaft

      "Ich bin schwanger!“– Mit diesem kleinen Satz stellt sich von einem Tag auf den anderen deine Welt auf den Kopf! Und während du dich kopfüber in dieses neue Abenteuer stürzt, kommen die Fragen: Was darf ich denn jetzt noch essen? Und esse ich jetzt wirklich für zwei? Keine Panik – unsere Infos rund um die Ernährung in der Schwangerschaft liefern dir alle Informationen, die du jetzt brauchst.

       

      Mama und Baby: Von Tag 1 an unzertrennlich!

      In den nächsten 9 Monaten werden du und dein Baby alles miteinander teilen. Eure wichtigste Verbindung – die Nabelschnur. Sie versorgt dein Baby mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen – die in der Schwangerschaft auf deinem Speiseplan sein sollten.

      Deine ausgewogene Ernährung legt den Grundstein für die gesunde Entwicklung deines Babys – während der Zeit in deinem Bauch als auch später nach der Geburt.

       

      Frau mit Babybauch

      1 + 1 = Essen für zwei?

      Endlich mal hemmungslos Schlemmen ohne schlechtes Gewissen? Das bleibt leider auch in der Schwangerschaft ein Traum. Natürlich darfst du auch mal sündigen, für zwei essen musst du aber nicht. Denn während der Schwangerschaft ist dein Kalorienbedarf genauso hoch wie sonst auch – dein Körper arbeitet nur effizienter. Erst im letzten Trimester brauchen du und dein Baby dann circa 200 Kalorien mehr am Tag – mehr als eine kleine, dünn belegte Scheibe Brot ist das aber auch nicht. Am besten achtest du darauf, was dein Körper und Hungergefühl dir sagen.

       

      Wie sieht eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft aus?

      Während der Schwangerschaft werden drei geregelte Mahlzeiten und zwei bis drei kleine Zwischenmahlzeiten am Tag empfohlen. Damit kannst du starke Blutzuckerschwankungen vermeiden und Schwangerschaftsübelkeit vorbeugen. Du bekommst einfach nichts runter? Dann versuche bei den Mahlzeiten einfach weniger zu essen und dafür mehrere kleine Zwischenmahlzeiten einzuschieben.

      Grundsätzlich gilt: Die Abwechslung macht’s! Mit einem bunten Mix aus den unterschiedlichen Lebensmittelgruppen liegst du richtig. Stärkehaltige Lebensmittel wie zum Beispiel Kartoffeln oder Nudeln, Früchte und Gemüse sollten ein wichtiger Bestandteil deines Speiseplans sein. Milchprodukte, Fleisch und Fisch kannst du mäßig viel essen. Lebensmittel mit viel Fett und Zucker sind erlaubt, sollten aber nicht übermäßig konsumiert werden.

      Früchte, Gemüse, Vollkorn-Produkte, Bohnen und Hülsenfrüchte helfen, die Aufnahme von Vitaminen und Ballaststoffen zu erhöhen und liefern dir und deinem Baby wichtige Nährstoffe. Da darfst du also gerne zugreifen! Pflanzenöle, z.B. Oliven- oder Rapsöl, enthalten viele ungesättigte Fettsäuren. Diese können zum Beginn der Schwangerschaft zur gesunden Entwicklung des Herzens und des Nervensystems deines Babys beitragen.

      Klar, manchmal muss es schnell gehen. Trotzdem sollten Fertigessen und Konserven die Ausnahme bleiben. Der Grund: Sie enthalten viel Salz und entziehen deinem Körper Wasser.

      A propos Wasser: Regelmäßiges Trinken gehört auch dazu. Weil dein Stoffwechsel in der Schwangerschaft auf Hochtouren läuft und dein Körper Wasser einlagert, brauchst du mehr Flüssigkeit als sonst. Ein bis zwei Liter Wasser, im Sommer drei bis vier, solltest du täglich trinken. Aber auch andere Getränke, wie frische Frucht- oder Gemüsesäfte oder Milch (mit 1,5% Fett), sind geeignet. Oder du kochst dir einfach mal eine leckere Suppe, denn auch darüber kannst du einen Teil deines Flüssigkeitsbedarfs decken.

       

      Schwangere Frau beim Essen

      Sind Kaffee und Süßigkeiten tabu?

      Die gute Nachricht: Ganz auf Kaffee oder Süßigkeiten verzichten, musst du nicht. Jedoch sollten es nicht mehr als zwei Tassen Kaffee oder schwarzerTee pro Tag sein. Das Koffein führt nämlich dazu, dass das Herz deines Babys schneller schlägt und es unter Stress setzt. Bei großem Kaffeedurst daher lieber zur koffeinfreien Variante greifen.

      Je weiter die Schwangerschaft voranschreitet, desto größer werden wahrscheinlich auch dein Appetit und Heißhunger. Schokolade, Chips, Kuchen, Kekse – dass das keine Bestandteile einer gesunden Ernährung sind, ist klar. Sie alle enthalten hauptsächlich Fett oder Zucker und eine ganze Menge Extra-Kalorien. Ein hoher Nährwert? Fehlanzeige! Versuche bei akutem Heißhunger doch eine gesunde Alternative, z.B. ein Smoothie – und wenn doch ab und zu ein Stück Schokolade dazwischen kommen sollte: Wir verraten es keinem.

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