Kleinkind
      Kinder liegen auf Boden und malen
      Tipps & Erfahrungsberichte

      Malen mit Kleinkindern

      Kinder liegen auf Boden und malen

      Tipps und Ideen für dich und dein Kind

      Spielerisch die ersten Malversuche starten

      Ein weiterer Meilenstein deines kleinen Entdeckers. Nach dem ersten Lebensjahr sind die meisten Kinder schon dazu bereit eine Kreide in die Hand zu nehmen und etwas zu kritzeln. Auch wenn es anfangs noch nach keinem „erkennbaren“ Motiv aussieht, ist es toll, wenn dein Kind damit anfängt. Kleinkinder brauchen ihre Zeit und das Gekritzel wird von Mal zu Mal besser. Biete deinem Kind deshalb gerne Kreide als erstes an. Kreide kannst du z. B. in vielen verschiedenen Farben kaufen. Auch kleine Tafeln oder Tafelfolie gibt es bereits günstig. Wachsmalstifte und Papier können ebenfalls ein guter Anfang sein. Falls dein Kind noch kein Interesse zeigt ist das total in Ordnung.

      Mit 1 ½ bis 2 Jahren fängt dein kleiner Entdecker vielleicht schon damit an dir Bilder für die Wohnung zu „malen“ oder zu „kritzeln“. Sei stolz auf dein Kind und freue dich mit ihm über die tollen Ergebnisse. Kleinkinder haben jetzt oft schon ihre eigenen kreativen Ideen.   

      Es ist noch kein Picasso vom Himmel gefallen

      Bis zum dritten Lebensjahr sehen die Ergebnisse für manch Erwachsenen vielleicht nach bloßem Gekritzel aus. Genau diese Kritzeleien sind aber enorm wichtig für die Entwicklung deines Kindes, da so Handbewegungen, Augenbewegungen und koordinative Fähigkeiten trainiert werden können. Diese braucht es dabei nicht nur fürs Malen, sondern auch fürs Zähneputzen oder später zum Schreiben. In den meisten Fällen ist es sogar so, dass Kinder erst in einem Alter von etwa 5 Jahren klare Motive malen können und du so erkennen kannst, dass es sich z. B. um eine Blume handelt. 

      Die Aufmerksamkeitsspanne ist bei Kleinkindern noch recht gering. Wundere dich also nicht, wenn sich dein Kleinkind nicht so lange am Stück konzentrieren kann. Anfangs lassen sich die Kleinen sogar schon bereits nach 3 Minuten ablenken und fühlen sich in ihrer Tätigkeit gelangweilt. 

      Unser Tipp

      Versuche dein Kind nicht zu überzeugen weiter zu malen. Versuche es lieber zu einem anderen Zeitpunkt des Tages nochmal. Halte einfach Blätter und Stifte bereit, damit dein Kind, wenn es malen möchte, die Möglichkeit dazu hat.

      Wie das Malen noch mehr Spaß macht

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      Es kann deinem Kind helfen, wenn du mit ihm gemeinsam malst. Vielleicht kannst du deinem kleinen Schatz auch hilfreiche Tipps oder Anregungen geben, was es malen kann. Du kannst auch Fragen stellen wie „Was hast du denn schönes gemalt?“. Das hilft deinem Kind noch mehr Spaß am Malen zu haben, da es so seine Ideen mit dir teilen kann und fördert gleichzeitig seine Sprachfähigkeit. Wichtig ist aber auch dabei, dass du dein Kind einfach mal machen lässt. Die Kleinen werden ihre eigene Kreativität entwickeln und das ist gut so. 

      Wasserfarbe

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      Wasserfarben eignen sich auch sehr gut zum Malen und Handabdrücke verewigen im Kleinkindalter. Auch wenn sich Wasserfarben gut wieder entfernen lassen, kannst du deinem Kind einen Kindermalkittel anziehen, bevor es mit dem Malen los geht, damit du deinen Schatz danach nicht umziehen musst. Das Malen mit Pinsel wird von kleinen Kindern oft als angenehmer empfunden als das Halten eines Buntstiftes, da dein kleiner Liebling so die Hand weniger verkrampfen muss. Achte darauf, dass der Pinsel einen kurzen Griff und eine breite Pinselspitze hat. So erleichterst du deinem Liebling das Malen. 

      Malvorlagen

      Manche Kinder stehen beim Malen vor der Herausforderung, was sie denn eigentlich malen sollen. Manchmal fehlt noch die kreative Eingebung, was dann durchaus zu Frust bei deinem kleinen Entdecker führen kann. In diesem Fall sind Malvorlagen oder Malbücher super geeignet. Heutzutage gibt es die unterschiedlichsten Bücher mit einer Riesenanzahl an Motiven zum Ausmalen. Vielleicht wird dein Schatz aber auch Spaß an Mandalas haben. Probiert’s doch gleich mal mit unserer Malvorlage aus. Auch wenn dein Kleinkind noch nicht präzise ausmalen kann, ist es doch am wichtigsten, dass dein Wirbelwind Spaß an der Sache hat! 😊

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      Malvorlage Milu

      Fingerfarbe selbst herstellen

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      Sollte dein Kind noch keine Lust haben, einen Pinsel oder einen Stift in der Hand zu halten, dann eignet sich auch Fingerfarbe ganz wunderbar. Außerdem kann dein Kind so die Konsistenz der Farbe fühlen und entdecken, welches seine Sinneswahrnehmung anregt. Da dein Kind in direkten Hautkontakt mit der Farbe kommt, solltest du darauf achten, dass die verwendete Fingerfarbe der EU-Norm entspricht und DIN EN 71-7 geprüft ist und Bitterstoffe (gegen das Verschlucken) enthält. Solltest du Bedenken haben, kannst du die Farbe auch ganz einfach selbst herstellen. Hierfür benötigst du:

      ·         5 EL Mehl

      ·         100 ml kaltes Wasser

      ·         1 EL Salz

      ·         Leere Gläser mit Deckel (z.B. alte, saubere Marmeladengläser)

      Zum Einfärben:

      ·         für Rot: Erdbeersaft oder Rote-Bete-Saft

      ·         für Blau/Violett: Blaubeersaft

      ·         für Grün: Sud von gekochtem Spinat

      ·         für Gelb: Kurkuma

      ·         für Orange: Karottensaft

      So wird’s gemacht:

      1.       Als erstes solltest du das Mehl in eine Schüssel geben und dann das kalte Wasser, unter ständigem Rühren, hinzufügen. Gib als nächstes das Salz zu der Masse – so verlängert sich die Haltbarkeit der Fingerfarbe.

      2.       Sobald du alle Zutaten gut vermischt hast, solltest du dir als nächstes einen Schneebesen zur Hand nehmen, mit dem du die Masse so lange schlägst, bis keine Mehlklümpchen mehr vorhanden sind.

      3.       Wenn die Konsistenz der Masse stimmt, kannst du nun das Gewürz, den Sud oder den Saft unterrühren. Je mehr, desto farbintensiver wird die Fingerfarbe. Wenn du denkst, dass die Masse noch zu flüssig ist, dann gib gerne noch etwas Mehl hinzu.

      4.       Wenn du mit der Farbe und der Konsistenz der Fingerfarbe zufrieden bist, fülle diese in ein altes Marmeladenglas (verschließbares Glas) - oder dein Schatz fängt direkt an, damit zu malen! 😊

      Wenn der Kontakt zu den bunten Farben einmal da ist, entdecken die Kleinen auch gerne mal andere Dinge, die zum Anmalen interessant sein könnten – wie z. B. eure Wand zu Hause oder euer Teppich, versuche also immer mal ein Auge darauf zu haben, damit du danach keine zu große Reinigungsarbeit hast! 😉

      Tipp

      Mit haushaltsüblichen Schmutzradierern bekommt man die Farbe von vielen Oberflächen wieder runter.

      Wenn’s mal sauber bleiben soll

      Wenn du sicher sein willst, dass dein Haus nach der Malaktion deines Kindes nicht wie eine bunte Graffitiwand aussieht, dann eignen sich Wasser-Malmatten. Diese sind teilweise bereits für Kinder ab 9 Monaten geeignet (achte unbedingt auf die Verpackungshinweise). Man muss lediglich die enthaltenen Stifte mit Wasser befüllen und schon kann der Spaß auf der Mal-Matte beginnen. Für Babys ab 9 Monaten gibt es eine Variante zum Wasser-Stempeln. Neben den verfügbaren Stempelkissen kannst du auch die Hände und Füße deines Kindes befeuchten und so ganz individuelle Hand- und Fußabdrücke deines kleinen Schatzes auf die Matte zaubern. Und das beste: Finger, Wände und Möbel bleiben fleckenfrei! 😉

      Was kann ich tun, wenn mein Kind gar kein Interesse am Malen zeigt?

      Wie gesagt, die Entwicklung jedes Kindes ist unterschiedlich und jedes entwickelt sich ganz in seinem eigenen Tempo und das ist auch gut so. Vielleicht hat dein Kind einfach andere Interessen und kann sich mit dem Malen nicht so identifizieren?  Schau doch auch mal bei unseren Beschäftigungstipps für Kleinkinder vorbei, vielleicht findest du dort noch mehr Inspiration. Solltest du dir trotzdem unsicher sein und Fragen haben, besprich so ein Thema gerne bei eurem nächsten Besuch beim Kinderarzt. Wenn du dich einfach mal austauschen willst und einen Mama-Rat suchst, kontaktiere gerne unsere Milupa Mama & Co. Beratung. Es gibt für alles eine Lösung! <3 

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