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Gesundheit und Wohlbefinden

Wachstumsschübe – So entwickelt sich dein Baby im ersten Lebensjahr

Inhaltsverzeichnis

Wachstumsschübe – So entwickelt sich dein Baby im ersten Lebensjahr

Ist dein kleiner Liebling auf einmal quengelig, unzufrieden und extrem anhänglich? Eine solche „schwierige Phase“ kann auf einen Wachstumsschub hindeuten. 

Im ersten Lebensjahr entwickelt sich dein Schatz von einem winzigen Neugeborenen zu einem aufgeweckten Kleinkind. Immer wieder wird dich dein Baby in diesen ersten Monaten überraschen, wenn es auf einmal etwas ganz Neues kann. Diese rasante Entwicklung ist unglaublich spannend, kann aber auch sehr anstrengend für Eltern und Baby sein. Schließlich muss dein Kleines erst einmal damit klarkommen, die immer neuen Sinneseindrücke zu verarbeiten. 

Welche Entwicklungsschübe erwarten dich bei deinem Baby? Woran erkennst du sie? Und wie kannst du dein Kind bestmöglich unterstützen? In diesem Artikel führen dich durch das spannende erste Lebensjahr deines Babys. 

Was sind Wachstumsschübe?

Wächst mein Baby während eines Wachstumsschubes auf einmal besonders schnell? Wird es über Nacht plötzlich einige Zentimeter größer? Nicht unbedingt. Es geht bei diesem Begriff nicht um das Wachstum in Bezug auf die Körperlänge oder das Gewicht des Babys. 

Während des ersten Lebensjahres wirst du immer wieder feststellen, dass dein Kleines auf einmal ganz neue Fähigkeiten erlernt hat. Von einem Tag auf den anderen erscheint es viel wacher, mit einem Mal greift es nach seinem Spielzeug, plötzlich kann es krabbeln. Immer wieder macht die Entwicklung deines Babys einen Sprung. Passender als die Bezeichnung „Wachstumsschub“ sind deshalb die Begriffe „Entwicklungsschub“ oder „Entwicklungssprung“.

In den ersten 14 Monaten seines Lebens macht ein Baby acht große Entwicklungsschübe durch. Manche davon sind nach einem Tag schon vorbei, andere können mehrere Wochen dauern und die Nerven der Eltern auf die Probe stellen.

Anzeichen: Daran erkennst du einen Wachstumsschub

Stell dir vor, du wachst morgens auf und befindest dich mit einem Mal auf einem fremden Planeten. Ein bisschen fühlt es sich so für dein Baby an, wenn es bei einem Wachstumsschub etwas Neues lernt. Plötzlich begreift es Zusammenhänge und nimmt seine Umgebung ganz anders wahr. Seine Welt scheint auf dem Kopf zu stehen. Das kann ganz schön überwältigend sein. 

Es gibt eine Reihe typischer Verhaltensweisen und Anzeichen, die dir zeigen, dass dein Sprössling gerade einen Wachstumsschub durchlebt:

  • Dein Baby schreit viel und ist sehr launisch.

  • Auf Umweltreize reagiert es sehr empfindlich.

  • Du schaffst es kaum, dein Baby abzulegen. Es möchte ständig getragen werden.

  • Dein Liebling kann abends schlecht einschlafen und wacht nachts häufig auf.

  • Das Baby hat entweder starken Hunger oder möchte kaum etwas essen.

  • Dauernuckeln ist angesagt: Dein Kleines möchte die Brust gar nicht loslassen.

Die acht Entwicklungsschübe im ersten Lebensjahr

Die mentale Entwicklung verläuft bei den meisten Babys sehr ähnlich. Während der ersten 14 Monate gibt es acht wichtige Wachstumsschübe, die sich bei fast allen Babys erkennen lassen. 

Aber Achtung: Zwar ist die Reihenfolge der Wachstumsschübe bei fast allen Babys gleich, die Sprünge finden aber nicht immer im gleichen Lebensalter statt. Bei den folgenden Altersangaben handelt es sich um Durchschnittswerte. Mach dir keine Sorgen, wenn dein Kleines bei manchen Dingen etwas später dran ist. Jedes Kind ist in seiner Entwicklung dennoch einzigartig und entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Zudem hängt es vom Temperament des Babys ab, wie stark sich die Wachstumsschübe bemerkbar machen. Solltest du dennoch Unsicherheiten bezüglich der Entwicklung deines Babys haben, so wende dich bitte an deinen Kinderarzt / deine Kinderärztin.

Im Folgenden findest du eine Übersicht über die acht Entwicklungssprünge, die dich im ersten Lebensjahr deines Babys erwarten:

 

1. Wachstumsschub: der 5-Wochen-Sprung

Was lernt dein Baby?

Dein Baby lernt mit diesem ersten Wachstumsschub, auf größere Entfernung scharf zu sehen. Vielleicht stellst du fest, dass dein Kleines aufgeweckter und neugieriger wirkt. Mit etwas Glück schenkt es dir sogar ein erstes zauberhaftes Babylächeln.

Anzeichen für diesen Sprung

Durch die Reifung der Sinnesorgane eröffnet sich für dein Baby eine ganz neue Welt – das kann schnell überfordern. Kein Wunder also, dass viele Babys in dieser Phase immerzu auf Mamas oder Papas Arm getragen werden wollen. Auch schlaflose Nächte, Quengeln und Dauernuckeln an der Brust sind bei diesem ersten Wachstumsschub ganz normal.

So lange dauert der Schub

Dies ist einer der kürzeren Schübe. Er kann zwischen einem Tag und einer Woche andauern.

Tipps für diese Phase

Schenke deinem Baby in dieser anstrengenden Zeit viel Nähe und Liebe. Verwöhnen kannst du es damit nicht. Dein Kind ist durch die neuen Fähigkeiten sehr offen, seine Umwelt zu betrachten. Unterstützen kannst du seine Entwicklung, indem ihr beispielsweise mit bunten Stoffen spielt. Gleichzeitig ist ausreichend Ruhe wichtig, damit die vielen Eindrücke dein Baby nicht überfordern.

 

2. Wachstumsschub: der 8-Wochen-Sprung

Was lernt dein Baby?

Immer besser kann dein Kleines sehen und lernt nun auch verschiedene Muster zu unterscheiden. Auch kann es einzelne Gegenstände besser wahrnehmen und beginnt vielleicht sogar schon, nach ihnen zu greifen. Dabei sind seine Bewegungen noch ruckartig. Sehr niedlich ist es zu sehen, wie Babys in diesem Alter ihre eigenen Hände und Füße entdecken und sich ausdauernd mit ihnen beschäftigen. 

Anzeichen für diesen Sprung

Viele Babys hängen in dieser Phase sehr an Mama und Papa. Und das auch nachts. Tagsüber kommt es durch die vielen Reize schnell zu einer Überforderung, wodurch dein Schatz unruhig und quengelig wird.

So lange dauert der Schub

Der Schub findet rund um die 8. Lebenswoche statt. Ein paar Tage bis zu zwei Wochen müsst ihr durchhalten. Danach wird es wieder entspannter.

Tipps für diese Phase

Dein Baby mag nur getragen werden, du möchtest aber dennoch die Arme frei haben? Dann macht der Kauf einer Babytrage oder eines Tragetuchs Sinn. 

 

3. Wachstumsschub: der 12-Wochen-Sprung

Was lernt dein Baby?

Neue Fähigkeiten: Waren die Bewegungen anfangs noch ruckartig, so werden sie nun immer flüssiger und gezielter. Zudem entdeckt dein Kleines seine Stimme. Verschiedenste Töne, von sanftem Glucksen bis zu schrillem Kreischen werden dich nun in deinem Alltag begleiten.

Anzeichen für diesen Sprung

Seine Stimme probiert das Baby nun aus, während dieses Wachstumsschubs auch durch häufiges Schreien. Beachte: Schreien ist immer ein Alarmsignal, auf das die Eltern adäquat reagieren sollten, es sollte ihnen nicht gleichgültig sein. Wenn Babys schreien (müssen) wollen sie damit etwas ausdrücken (beispielsweise Schmerz, Unwohlsein, Hunger, etc.). Weitere Symptome des Schubs: Viele Babys schlafen schlecht, sind anhänglich und haben wenig Appetit.

So lange dauert der Schub

Fast geschafft! Der Schub dauert bei manchen Babys nur einen Tag, bei anderen eine Woche.

Tipps für diese Phase

Schenke deinem Liebling die gewünschte Zuwendung und lasse ihn immer mal wieder unbekleidet auf einer Decke strampeln. Hierzu sollte die Umgebung natürlich warm sein – Babys lieben und brauchen Wärme. Dein Schatz wird die Freiheit lieben und lernt auf diese Weise, seinen Körper noch besser zu spüren.

 

4. Wachstumsschub: der 19-Wochen-Sprung

Was lernt dein Baby?

In diesem Alter tut sich einiges im Gehirn deines Babys. Auch findet ein starkes Wachstum des Kopfumfangs statt. „Mama bababa tata“ – die Geräusche, die dein Baby von sich gibt, werden immer komplexer. Dein Kleines lernt mit diesem Schub ebenfalls, mehrere Bewegungen nacheinander auszuführen. Vielleicht beobachtest du, wie es nach seinem Spielzeug greift und dieses direkt danach zu seinem Mund führt. So beginnt nun bei vielen Kindern die orale Phase. In dieser Zeit, die bis zum 8. Lebensmonat andauert, untersuchen Babys Gegenstände am liebsten mit dem Mund.

Anzeichen für diesen Sprung

Wieder einmal wirst du feststellen, dass dein Kind unzufrieden und anhänglich ist. Bei vielen Babys muss man das Köpfchen auf einmal wieder mehr stützen. Mache dir keine Sorgen, das ist ganz normal. Nach dem Schub wird dein Liebling dafür umso mobiler und aufgeweckter sein.

So lange dauert der Schub

Bei diesem Wachstumsschub ist Geduld gefragt: Durchschnittlich dauert er fünf Wochen. 

Tipps für diese Phase

Feste Abläufe geben deinem Baby in dieser herausfordernden Phase Sicherheit – ein passender Zeitpunkt, um ein Abendritual vor dem Schlafengehen einzuführen. Die Entwicklung deines Kindes kannst du unterstützen, indem du ihm altersgerechtes Spielzeug wie einen Spielbogen anbietest. 

 

5. Wachstumsschub: der 26-Wochen-Sprung

Was lernt dein Baby?

Dein Kleines weint, wenn du das Zimmer verlässt? Es ärgert sich, wenn es sein Lieblingsspielzeug auf dem Tisch nicht mit seinen Händchen erreichen kann? Dies sind typische Verhaltensweisen in diesem Wachstumsschub. So lernt dein Baby jetzt Entfernungen zwischen Personen und Gegenständen wahrzunehmen. 

Zudem beginnt dein Kind alle möglichen Zusammenhänge in seiner Umwelt zu verstehen. Diese möchte es immer wieder aufs Neue austesten: Der Lichtschalter wird an- und ausgeschaltet. Teller werden vom Tisch geworfen, um zu hören, wie es auf dem Boden klappert – ein großer Experimentierspaß für das Baby. 

Anzeichen für diesen Sprung

Dein Baby möchte zwar die Welt erkunden, aber das möglichst nur von Mamas oder Papas Arm aus. Fremdeln ist ein klassisches Symptom für diesen Wachstumsschub. Auch mit dem Schlafen klappt es oft nicht so gut. 

So lange dauert der Schub

Etwa vier Wochen wird es dauern, bis ihr den Wachstumsschub gemeistert habt.

Tipps für diese Phase

Durch deine Nähe schenkst du deinem Schatz Sicherheit in dieser aufregenden Phase. Babys werden in diesem Alter immer mobiler. So langsam ist es daher an der Zeit, euer Heim kindersicher zu machen. 

 

6. Wachstumsschub: der 37-Wochen-Sprung

Was lernt dein Baby?

Jegliche Gegenstände, die dein Baby zu fassen bekommt, wird es nun ganz genau untersuchen. Ist das Objekt hart oder weich, rund oder eckig? Durch dieses aufmerksame Erkunden lernt dein kleiner Entdecker, Dinge in verschiedene Kategorien einzuteilen. Gleichzeitig versteht dein Schatz nun, dass zum Beispiel eine Katze immer eine Katze ist – egal ob sie schwarzes, gestreiftes oder geflecktes Fell hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine echte Katze im Garten oder eine gemalte Abbildung in seinem Bilderbuch handelt. Es ist und bleibt eine Katze.

Anzeichen für diesen Sprung

In einem Moment lieb und zufrieden und im nächsten untröstlich? Diese Stimmungsschwankungen erleben viele Babys während dieses Schubs. Dein Liebling ist nun wieder besonders anhänglich. Das ist typisch in diesem Alter. So versteht dein Sprössling mittlerweile, dass du einfach weggehen könntest. Das macht dem kleinen Menschlein natürlich Angst. 

So lange dauert der Schub

Vier Wochen dauert der 37-Wochen-Schub im Durchschnitt.

Tipps für diese Phase

Durchatmen und Verständnis zeigen – auch wenn es manchmal schwerfällt. Sei für dein Kleines da und kuschelt so viel es geht. Dies ist unglaublich wichtig für dein Kind und schafft Urvertrauen zu den Eltern.

 

7. Wachstumsschub: der 46-Wochen-Sprung

Was lernt dein Baby?

„Die Welt der Reihenfolgen“ – so wird dieser Entwicklungsschub bezeichnet. Babys lernen dabei feste Abläufe kennen. Beispielsweise beim Spielen im Sand: Erst kommt der Sand auf die Schaufel, dann wird er von dort in den Eimer geleert. Zudem geht die Sprachentwicklung voran. Dein Baby freut sich, wenn du ihm die Dinge benennst, auf die es mit seinem Fingerchen zeigt.

Anzeichen für diesen Sprung

In diesem Lebensalter will der kleine Entdecker alles selbst machen. Viele Babys fühlen sich schnell frustriert, wenn etwas nicht nach Plan läuft. Schlechte Laune und Weinen stehen damit an der Tagesordnung. 

So lange dauert der Schub

Um die 42. Lebenswoche beginnt dieser Sprung, der durchschnittlich fünf Wochen anhält.

Tipps für diese Phase

Gib deinem kleinen Entdecker die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Lasse ihn beim Essen selbst den Löffel halten und traue ihm zu, die Treppe hinaufzuklettern. Auf diese Weise kann dein Baby experimentieren und wird dadurch immer selbstständiger. Deinerseits ist etwas Geduld gefordert. Schließlich lieben es Babys, die gleiche Tätigkeit immer und immer wieder auszuführen.

 

8. Wachstumsschub: der 55-Wochen-Sprung

Was lernt dein Baby?

Dieser Entwicklungsschub wird oft als „die Welt der Programme“ bezeichnet. Dein Kleines lernt nun, komplexere Abläufe (Programme) zu verstehen. Dein Kind wird dich aufmerksam dabei beobachten, wie du die Waschmaschine aufmachst, Wäsche und das Waschmittel einfüllst und anschließend die richtigen Knöpfe drückst. Es versteht, dass dies alles zu einem festen Programm gehört. Gleichzeitig begreift es, dass sich Reihenfolgen auch verändern lassen. Es ist beispielsweise egal, ob es zuerst das T-Shirt oder die Hose angezogen bekommt. Motorisch wird in diesem Alter von vielen Kindern ein großer Meilenstein erreicht: Sie machen ihre ersten freien Schritte.

Anzeichen für diesen Sprung

Schlechte Laune, Anhänglichkeit und eine geringe Frustrationstoleranz – all dies sind typische Symptome, die viele Babys rund um ihren ersten Geburtstag zeigen.

So lange dauert der Schub

Deine Geduld wird hier auf die Probe gestellt: Diese schwierige Phase wird etwa vier bis fünf Wochen andauern.

Tipps für diese Phase

Mit dem ersten Geburtstag wird dein kleiner Schatz zum Kleinkind. Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist, nicht wahr? Dein kleiner Forscher möchte dir nun alles nachmachen und dir im Alltag helfen. Du wirst ab jetzt also einen fleißigen Helfer beim Tischdecken, Wäschewaschen und Wischen haben. Gib deinem Kind die Chance, sich bei diesen Aktivitäten auszuprobieren, auch wenn es dadurch für dich etwas länger dauert.

 

Mit Verständnis und Gelassenheit durch die Wachstumsschübe

Schlaflose Nächte und anstrengende Tage – ein Wachstumsschub verlangt Eltern und Baby einiges ab. Denke dabei immer daran: Es ist nur eine Phase. Diese Entwicklungssprünge sind ein ganz normaler Bestandteil der Baby- und Kleinkindzeit. Versuche, Verständnis für dein Kind aufzubringen und es mit Geduld und Liebe durch diese aufregende Zeit zu begleiten.

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