Baby
      Baby wird auf Teppich gewickelt
      Gesundheit und Wohlbefinden

      Verstopfung bei Babys

      Baby wird auf Teppich gewickelt

      VERSTOPFUNG BEIM BABY: WAS TUN WENN ES ZWICKT UND ZWACKT?

      Wie vieles andere auch, muss sich bei deinem Säugling im ersten Lebensjahr auch die Verdauung und der Magen-Darm-Trakt erst noch entwickeln und einspielen. Da ist es auch ganz normal, wenn dein Kind nur alle paar Tage ein großes Geschäft in die Windel macht. Gerade bei gestillten Kindern ist das nicht ungewöhnlich. Manche Babys haben eben oft und regelmäßig volle Windeln, andere eher selten. Erfahre in diesem Artikel mehr über Babys Bäuchlein sowie seinen Stuhlgang und wie du eine normale Verdauung von einer behandlungsbedürftigen Verstopfung oder chronischen Verstopfung unterscheidest. 

      MEIN KIND LEIDET UNTER VERSTOPFUNG: WAS IST NORMAL? WANN MUSS ICH HANDELN?

      Wenn du dein Kleines erst gestillt hast und jetzt neu mit Fläschchen ernährst, wird die Windel vermutlich zunächst weniger häufig gefüllt sein, als zu der Zeit, in der es nur Muttermilch bekam. Das ist völlig normal. Ganz allgemein nimmt die Häufigkeit des Stuhlgangs mit zunehmendem Alter ab. Und auch dessen Farbe und Beschaffenheit verändern sich - je nachdem was du bzw. dein Baby isst. Es gilt: Solange dein Kind munter ist, Appetit hat und gedeiht, liegt alles im gesunden Bereich. Dabei ist es auch völlig normal, dass manche Kinder ihren Darm 12 Mal pro Tag entleeren, andere jedoch nur 3 Mal pro Woche.

      Eine bekannte Hebammen-Regel lautet: Zehnmal täglich oder einmal in zehn Tagen Stuhlgang ist bei Säuglingen ganz normal. Also kein Grund zur Sorge, wenn der Stuhlgang bis zu zehn Tage ausbleibt und dein Kleines keine Beschwerden hat. Sobald jedoch bestimmte Symptome auftreten, suche bitte dein:e Kinderärzt:in auf. 

       

      Papa hält Baby

      MÖGLICHE URSACHEN: KEINE SORGE! MEISTENS IST SELTENER STUHLGANG HARMLOS

      Hinter der Verstopfung können verschiedene Ursachen stecken. Eine Verstopfung entsteht dann, wenn der Stuhl sich zu langsam durch Babys Darm bewegt, wenn der Darm zu viel Wasser aus der Nahrung aufnimmt oder wenn die nötige Wassermenge nicht vom Körper mitgeliefert wird. Dadurch werden die Speisereste hart, dicht und sammeln sich. Durch den harten Stuhl bzw. trockenen Stuhl kann der After um die zarte Babyhaut herum auch einreißen, daher kommt es manchmal zu Blut in der Windel. 

      Nur selten steckt eine Milchunverträglichkeit oder eine Erkrankung hinter Babys Verstopfung. Wenn dein Baby gut zunimmt, Appetit zeigt und muter wirkt, ist eine der folgenden Verstopfungs-Ursachen wahrscheinlicher: 

      • Vor allem in den ersten Monaten, ist die Verdauung noch nicht vollständig entwickelt. 
      • Du hast die Ernährung umgestellt, z.B. von Muttermilch zu Säuglingsnahrung gewechselt. Auch bei der Einführung von Beikost kommt es vorübergehend zu Verstopfung. 
      • Ihr hattet Stress: eine Reise, die ersten Tage in der Krippe etc. 
      • Dein Baby musste Medikamente nehmen z.B. Antibiotika 
      • Dein großes Baby, das schon Beikost bekommt, hat zu wenig getrunken bzw. mit der Nahrung zu wenig Ballastostoffe zu sich genommen. 

      Auch beliebte Beikost-Klassiker wie beispielsweise Karotte, Banane oder roh geriebener Apfel können Verstopfung verursachen. Sobald dein Kleines also unter Verstopfung leidet, sollten diese Lebensmittel lieber vom Speiseplan gestrichen werden. Gute Alternativen sind übrigens Kürbis oder Pastinake. 

      DAS HILFT BABYS BÄUCHLEIN BEI VERSTOPFUNG:

      Du kannst zum Glück einiges tun, um die Verstopfung zum Abklingen zu bringen. Hier unsere Tipps: 

      • Stille dein Baby sooft es mag. Muttermilch enthält Ballaststoffe, die Babys Verdauung fördern. Darum leiden voll gestillte Säuglinge auch seltener an Verstopfung. Wenn du dein Baby mit einem Fläschchen fütterst, ist es wichtig, dass du es nach Bedarf fütterst und erlaubst sein Fläschchen nicht leer zu trinken, wenn es eigentlich schon satt ist. So vermeidet man ein zu starkes Sättigungsgefühl und Verstopfung. 
      • Wenn dein Baby schon feste Nahrung bekommt: Achte auf eine altersgerechte Zufuhr von unlöslichen Ballaststoffen. Die Ballaststoffe gelangen unverdaut in den Dickdarm, binden dort Wasser, quellen auf und erleichtern so den Stuhlgang. Sie sind z.B. in Vollkornprodukten und Gemüse enthalten. 
      • Stopfende Lebensmittel wie Bananen, gekochte Möhren oder geriebener Apfel mit Schale lieber vermeiden. 
      • Trinken ist auch für die Kleinen schon enorm wichtig. Sobald dein Kind mit der Beikost beginnt, darfst du gerne zu jeder Mahlzeit zusätzliche Flüssigkeit anbieten. Denn stilles, am besten abgekochtes Wasser, hält den Stuhl feucht und erleichtert so die Ausscheidung. Doch bitte beachte, wenn die dritte Breimahlzeit noch nicht vollständig eingeführt wurde, benötigt es generell keine zusätzliche Flüssigkeit, da es noch ausreichend Mutter-oder Pre-Milch bekommt. Ist der Brei am Nachmittag vollständig eingeführt, braucht dein Baby ca. 200 ml zusätzliche Flüssigkeit pro Tag. Wenn du bereits mit der Beikost angefangen hast, versuche es neben Wasser auch gerne ab und zu mit ein wenig Apfel-, Birnen- oder Pflaumensaft. Diese enthalten viel Sorbitol und regen damit die Verdauung an. Übrigens: Auch die Verwendung von zu kalkhaltigem Wasser kann zu Verstopfung führen. 
      • Auch Bewegung regt Babys Verdauung an. Bewege beim Wickeln Babys Beinchen so, als würde es Fahrrad fahren.
      • Eine behutsame Babymassage im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel herum hilft gegen den harten Bauch, kann Schmerzen lindern und die Verdauung anregen. 
      • Wie so oft kann auch schon ein warmes Bad bei Verstopfung helfen. Durch die Wärme wird der Bauch entkrampft.  
      Mama stillt Baby

      Das Wohlbefinden deines Kindes ist für dich das Wichtigste, ganz klar. Auch wenn es nicht immer einfach ist, hilft vor allem viel Geduld und viel Liebe. Somit ist es wichtig, sich als Eltern Zeit zu nehmen udn mit viel Liebe und Bauchgefühl für das Baby dazusein. Wichtige Faktoren wie eine gemütliche, heimilige Umgebung, in welcher das Baby die ersten Wochen verbringt, ein liebevoller Umgang, oder auch eine natürliche Ernährung wie z.B. durch Muttermilch, sind essentiell für das Wohlbefinden und die gesunde Entwicklung deines Babys. Dafür braucht man meist nicht viel, sondern kann auf das zurückgreifen und dem vertrauen, was die Natur und das Leben einem bieten. 

      Wenn du noch mehr Hilfe oder weitere Tipps benötigst, kontaktiere gerne unsere Milupa Mama & Co Beratung. Wir sind auch in schwierigen Zeiten an deiner Seite bzw. gerade in diesen. Unsere erfahrenen Mamas von Milupa Mama & Co beraten wöchentlich mehr als 200 Eltern und wissen zum Beispiel genau, was dich in den jeweilligen Phasen des Elterndaseins bewegt. Sie unterstützen dich mit nützlichen Tipps und Informationen zu allen wichtigen Schwangerschafts-,Eltern-und Ernährungs-Themen. 

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