Schwangerschaft
      Vorsorge

      Krankenhaus-, Haus- oder Wassergeburt?

      Krankenhaus, Geburtshaus oder Zuhause – wo soll dein Baby das Licht der Welt erblicken?

      Der große Tag, an dem du dein Baby zum ersten Mal im Arm halten wirst, rückt immer näher und damit auch die Frage, wo du gerne entbinden würdest: Krankenhaus, Geburtshaus oder doch Zuhause? Und in welcher Stellung - im Wasser, im Hocken oder auf dem Gebärstuhl? Die Möglichkeiten sind vielfältig. Umso schwerer fällt es vielen werdenden Mamas sich zu entscheiden. Das ist aber ganz normal! Am besten sprichst du einmal mit deiner Hebamme darüber. Mit ihr zusammen kannst du den passenden Geburtsort und die ideale Geburtsstellung finden. Und keine Sorge! Nur weil du dich heute für etwas entscheidest, heißt das nicht, dass du es letztlich dann auch unbedingt so machen musst. Wenn dich deine Hebamme bei der Geburt begleitet, könnt ihr auch noch situationsbedingt umdisponieren – wichtig ist nur, dass du dich wohlfühlst. Du hast noch Fragen zur Geburt? Unsere erfahrenen Mamas von Milupa Mama & Co. beantworten dir gerne alle möglichen und „unmöglichen“ Fragen :-).

      Krankenhausgeburt – sicher ist sicher

      Die meisten werdenden Mamas in Deutschland entscheiden sich für eine Geburt im Krankenhaus. Der große Vorteil: du und dein Baby bekommen eine medizinische Rundumversorgung. Und bei Komplikationen ist ein schnelles Eingreifen möglich. Natürlich herrscht im Krankenhaus eine gewisse Routine was Geburten angeht. Deine Hebamme, die betreuenden Schwestern, Ärztinnen und Ärzte werden sich dennoch darum bemühen, dir die Geburt so angenehm wie möglich zu machen. Und schließlich ist ja auch dein Partner oder eine nahe Bezugsperson die ganze Zeit an deiner Seite. Du hast dich für eine Entbindung im Krankenhaus entschieden? Es ist für dich später entspannter, wenn du dich ungefähr 4 Wochen vorher im Krankenhaus für die Geburt anmeldest und alle Formalitäten erledigst: dann ist es nachher viel entspannter, als wenn du es zwischen zwei Wehen tun musst. Am besten fragst du deine Hebamme um Rat, welcher Zeitpunkt für eine Anmeldung in einem Spital in deiner Umgebung am besten ist.

      Hausgeburt – vertraut und privat

      Manche Frauen entscheiden sich für eine Hausgeburt, also eine Entbindung in ihrer vertrauten Umgebung. Durch die entspannte und beruhigende Atmosphäre fällt ihnen das „Loslassen“ leichter und das Geburtserlebnis wird so noch intimer. Bei einer Hausgeburt sollte unbedingt deine Hebamme dabei sein. Sprich am besten einmal mit ihr darüber, ob eine Entbindung zuhause möglich ist. Falls du und dein Baby gesund seid, wird sie dich in dieser Entscheidung wahrscheinlich bestärken – und ganz genau den Schwangerschaftsverlauf beobachten. Bei einer Hausgeburt geben nämlich du und dein Baby allein das Tempo vor. Deine Hebamme wird so wenig wie möglich in das Geburtsgeschehen eingreifen. Sollten jedoch Komplikationen eintreten, wird sie das Kommando übernehmen und deinen Transport in ein Krankenhaus veranlassen. Nach der Entbindung wird dich deine Hebamme so oft besuchen, wie du das brauchst und möchtest. Sie wird dich und dein Baby untersuchen und dich beim Stillen, Wickeln und Baden unterstützen.  

      So planst du eine Hausgeburt:

      • Ob Wohnzimmer, Schlafzimmer oder zukünftiges Kinderzimmer – wähle einen Raum, in den du dich zurückziehen kannst und in dem du dich wohlfühlst. Achte darauf, dass das Zimmer gut geheizt und groß genug ist, sodass du und deine Hebamme sich gut darin bewegen können.
      • Die Entbindung ist grundsätzlich überall möglich: auf dem Bett, dem Sofa oder einem Hocker. Oder du entscheidest dich für die Badewanne oder den Boden. Deine Hebamme wird sich mit Betteinlagen und Abdecktüchern um den Schutz deiner Möbel kümmern.
      • Für Hausgeburten kannst du dir auch eine spezielle „Gebärwanne“ mieten.
      • Denke auch an die Tage nach der Entbindung! Du wirst viel Ruhe brauchen und froh sein, wenn du nicht kochen musst. Gehe deshalb rechtzeitig noch einmal einkaufen und koche etwas vor. Jedes eingefrorene Gericht wird eine Erleichterung für dich sein, weil du deinem Baby dann deine ungeteilte Aufmerksamkeit schenken kannst.

      Wassergeburt – entspannt und natürlich

      Eine Entbindung im Wasser ist für dein Baby besonders sanft und stressfrei. Der Grund: Es gleitet in eine vertraute Umgebung hinein – schließlich hat es sich in den vergangenen 40 Wochen in einem ähnlichen Medium in deinem Bauch aufgehalten. Bei Wassergeburten ist häufig auch ein geringerer Schmerzmitteleinsatz notwendig, da du dich im warmen Wasser besonders gut entspannen kannst. Für eine Geburt im Wasser musst du übrigens nicht unbedingt zuhause entbinden. Die meisten Krankenhäuser verfügen auch über Geburtswannen, in die du dich während der Wehen zurückziehen kann. Und keine Sorge! Wassergeburten sind für dein Baby absolut unbedenklich. Denn erst wenn es aus dem Wasser an die Luft gehoben wird, setzt seine Atmung ein.

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