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Nelas neue Abenteuer

Das zauberhafte 2. Jahr #3 – Mund voll

Wer beim Fernsehen Kameraleute, Tonassistenten und Promis im Griff hat, kann durch ein einziges Kleinkind trotzdem an seine Grenzen kommen. Das weiß ich, seitdem mein kleiner Sohn Nicolas immer mobiler wird.

„Nicolas, lass liegen! Nein!" Zu spät: Schon hat mein Sohn den vollgespeichelten, mit Sand panierten Keks im Mund. Igitt! Zum Glück weiß ich von unserem Kinderarzt, dass ich mir keine Sorgen machen muss. Mit einem Jahr hat Nicolas nämlich schon viele Millionen nützliche Bakterien im Speichel und im Bäuchlein. Gerade diese bilden die Darmflora aus, die wie ein kleines Schutzschild gegen gefährliche Bakterien, Pilzen und Viren agiert. Darum passiert auch meistens nichts Schlimmes, wenn Kleinkinder Dinge in ihren Mund stecken.

Grundsätzlich finde ich es aber toll, dass Nicolas seinen Mund gern füllt. Das gilt nämlich auch für unsere gemeinsamen Mahlzeiten. Nicolas isst fast alles. Mit Ausnahme von Himbeeren, die spuckt er gerade lieber aus. Vielleicht wegen der vielen kleinen Kerne? Egal, ich probiere es immer wieder. Manche Kinder, habe ich von anderen Mamas gehört, machen mehr als zehnmal „bäh“, bevor sie ein neues Lebensmittel dann doch akzeptieren.

Alles, was neu auf den Tisch kommt, soll Nicolas erst mal probieren, das ist mir sehr wichtig. Erst recht, seitdem ich weiß, dass Kleinkinder in Deutschland oft wie wir Erwachsene zu einseitig ernährt sind. Sie bekommen zu viel Fett, Zucker und Eiweiß ab – alle drei begünstigen Übergewicht. Dafür mangelt es vielen Kindern an Vitamin D, Jod und Calcium. Vitamin D sorgt dafür, dass das Immunsystem stark bleibt, Calcium braucht es für ein gesundes Wachstum und die Entwicklung der Knochen, Jod benötigt die Schilddrüse, um ihre wichtigen Aufgaben gut erfüllen zu können. Und weil Kleinkinder sich so schnell entwickeln, darf es etwas mehr davon sein. Eine Menge mehr sogar: Mein Kinderarzt hat mir gesagt, dass Nicolas 3-mal so viel Jod, 4-mal so viel Calcium und sogar 7-mal so viel Vitamin D zu sich nehmen sollte wie ich, gerechnet auf Kilogramm Körpergewicht.

Darum gibt es bei uns jetzt regelmäßig Fisch für Jod und Vitamin D, Eier für Vitamin D und Milchprodukte für Calcium. Obwohl ich versuche, jede seiner fünf Mahlzeiten am Tag so ausgewogen und gesund wie möglich zu gestalten, muss es doch manchmal schnell gehen. Die Kindermilch gibt mir als ergänzender Bestandteil seines Speiseplans ein gutes Gefühl. Denn so kann ich mir sicher sein, dass Nicolas eine gute Portion der wichtigen Nährstoffe bekommt, die er zum Groß-und Starkwerden jetzt braucht.

Letzte Woche habe ich von Milupa ein paar Tipps zur richtigen Kleinkindernährung bekommen und ein neues Rezept für einen Kindermilch-Smoothie mit den oh so gehassten Himbeeren. „So könnten Himbeeren Deinem Sohn schmecken“, stand dabei. Gesagt, getan. Himbeeren mit Kindermilch in einen Mixer gepackt und püriert.

Ein ganz schön seltsamer Smoothie, dachte ich erst. Bis ich ihn probiert habe. Mhhmm, nicht zu süß, sehr frisch und richtig lecker! Fand Nicolas übrigens auch, der seinen Becher ratzfatz ausgetrunken hat.

Solche Smoothies wird es bei uns jetzt wohl häufiger mal geben. Und bei dir? Wie bekommst du Vitamine und Mineralien in dein Kleinkind? Hast du Lieblingsrezepte oder Fragen? Ich freue mich, wenn du auf milupa.de oder auf der Milupa-Seite auf Facebook oder Instagram vorbeischaust.