Sylvana, Mamabloggerin (@sylvislifestyle)

"Ich muss zugeben, anfangs war es für mich nicht immer leicht."

Das allseits präsente Thema momentan in meinem Kopf ist tatsächlich das Laufen lernen. Ihr habt hier jetzt schon häufiger in Ansätzen davon gelesen und ich weiß nicht genau, weshalb, aber es lässt mich nicht los. Vermutlich liegt es daran, dass ich diesbezüglich die intensivste Auseinandersetzung mit einer wildfremden Person hatte. Dass ich von der Familie häufiger deren (Un)Wissen aufs Auge gedrückt bekomme, ist nichts neues. Dass sich allerdings eine wildfremde ältere Dame doch sehr resolut und dominant in die Entwicklung und meine Erziehung einbringt, hat mich scheinbar doch mehr irritiert als ich zunächst dachte.

Im Café war sie nämlich sehr schockiert, dass mein 14 Monate alter Sohn noch nicht laufen konnte und schrieb es der Tatsache zu, dass ich ihm keine Schuhe anziehe. Und überhaupt ist es ja unmöglich, dass man hier kaum noch Gehfreis bekäme, weil ihre Kinder damit ja auch groß geworden seien - tatsächlich sind diese Dinger jedoch sehr gefährlich und schädigen Haltung, Lauflernentwicklung und Hüftstellung.

Trotz meines Versuchs sie aufzuklären, blieb sie standhaft und fast schon frech, was mich wiederum sehr verwunderte, denn immerhin entwickelt sich jedes Kind individuell und #imeigenentempo. Da kann man nicht pauschalisieren und seine eigenen Erfahrungen auf alle Anderen kopieren.

Ich finde jedenfalls, dass Babyboy das ganz hervorragend macht, wenn er auch in körperlichen Dingen vielleicht etwas später dran ist - das Sitzen und Krabbeln kam ja auch erst nach seinem ersten Geburtstag. Und dennoch entdeckt er die Welt auf seine Weise und übt fleißig. Außerdem trainiert er eben seinen Geist und spricht dafür schon einige Wörter

Ich finde jedenfalls, dass Babyboy das ganz hervorragend macht, wenn er auch in körperlichen Dingen vielleicht etwas später dran ist

Sylvi

"Heute informiere ich mich gründlich in Blogs, Magazinen und schaue mir aktuelle Studien an. Das hilft mir nicht nur, mein Bauchgefühl zu bestätigen und blöden Kommentaren entgegenzuwirken"

Vermeintlich gut gemeinte Ratschläge und unter Druck setzende Kommentare sind ja durch die #imeigenentempo Kampagne von Milupa ein großes Thema. Wie findet ihr den richtigen Weg bzw. wie verhaltet ihr euch dabei und wie erlangt ihr das Selbstvertrauen, auf euer Bauchgefühl zu hören und nicht irgendwann der Flut an äußeren Eingriffen nachzugeben? Ich muss zugeben, anfangs war es für mich nicht immer leicht. Ich war selbst sehr unsicher und bin eh ein Mensch, der schnell einknickt. Das sollte aber nicht bei der Erziehung vom Babyboy so sein, denn ich hatte und habe eine ganz genaue Vorstellung davon, wie ich mich als Mama verhalten möchte und zudem das Gefühl, dass dies der richtige Weg ist - zumindest für uns.

Schon in der Schwangerschaft habe ich mich sehr viel über die 'natürliche' Entwicklung informiert, darüber wie gut Langzeitstillen ist, blw und viele Themen mehr. Und auch heute informiere ich mich gründlich in Blogs, Magazinen und schaue mir aktuelle Studien an. Das hilft mir nicht nur, mein Bauchgefühl zu bestätigen und blöden Kommentaren entgegenzuwirken, es schafft auch, dass ich all jene, die mir schon nach kurzer Zeit sagten, ich könnte jetzt ruhig abstillen, damit der Mäusemann nachts endlich durchschläft, selbst aufkläre und ihnen davon erzähle, dass diese Denkweise vor über 30 Jahren womöglich aktuell war, man es aber heute besser weiß. Meiner Frau Mama und Schwiegermama sage ich zudem immer ganz frech, dass sie ihre Chance hatten und wir, also Herr T. und ich, nun an der Reihe wären ;). Momentan lernen wir beispielsweise ganz stolz vom Löffel und der Gabel zu essen. Wehe, wenn Mama oder Papa sie selbst nimmt und den Babyboy das nicht alleine machen lassen - Matscherei inklusive, das versteht sich ja von selbst. Und ja, er kann noch nicht perfekt mit Besteck essen und einiges landet überall, nur nicht im Mund, aber wir gehen unseren Weg im eigenen Tempo und das sollte jede Familie so machen.

Ja, unser kleiner kann noch nicht perfekt mit Besteck essen und einiges landet überall, nur nicht im Mund, aber wir gehen unseren Weg im eigenen Tempo!

Sylvi

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