Beziehung zu neugeborenem Baby | Milupa

Kleines Protein, große Sorgen

Wie Kuhmilcheiweißallergien bei Babys kommen und gehen

Wusstest Du, dass eine Kuhmilcheiweißallergie die häufigste Nahrungsmittelallergie bei Babys ist? Etwa 2-3 Prozent der Kleinen sind in den ersten Lebensjahren davon betroffen und diese Zahl fällt bis zum Alter von 6 Jahren unter 1 Prozent. Es gibt also gute Prognosen für Kinder mit einer Kuhmilcheiweißallergie. Im Alter von 2 Jahren vertragen 75 Prozent der Kinder wieder Kuhmilch, bis zum Schulalter sind es schon 90 Prozent. Erfahre hier, wie Du eine Kuhmilcheiweißallergie bei Deinem Baby erkennst und was Du tun kannst.

Hat mein Baby eine Kuhmilchallergie?

Obwohl eine Kuhmilchallergie bei Kindern bis zum ersten Lebensjahr recht häufig vorkommt, gibt es keinen einfachen Test, um sie zu diagnostizieren. Dennoch gibt es einige häufige Symptome:

  • Aufstoßen
  • Ständiger Durchfall oder Erbrechen
  • Schwierigkeiten beim Füttern
  • Unruhiges Verhalten
  • Störungen des Schlafmusters
  • Verzögerung der körperlichen Entwicklung (Gedeihstörung)
  • Hautausschlag
  • Probleme beim Atmen, wie z.B. Pfeifen oder Keuchen

Wieso Babys an einer Kuhmilchallergie erkranken, ist bisher noch nicht geklärt. Auslöser dafür könnte so gut wie alles sein – von Mama und Papas Genen bis hin zu Umweltfaktoren. Es wird jedoch vermutet, dass Lebensmittelallergien durch eine gestörte oder unausgeglichene Darmflora verursacht werden, da das richtige Verhältnis an nützlichen Bakterien in unserem Darm schon in der Kindheit für eine natürliche Entwicklung des Immunsystems verantwortlich ist.

Erste Hilfe bei einer Milchallergie

Wenn Du stillst, streiche Kuhmilch und alle daraus hergestellten Produkte komplett von Deinem Speiseplan. Sollte Dein Baby tatsächlich eine Kuhmilchallergie haben, wird es ihm nach Deiner Ernährungsumstellung ganz schnell besser gehen. Hilfe und Unterstützung bekommst Du natürlich auch von Deinem Hausarzt oder Kinderarzt. Um einem Nährstoffmangel vorzubeugen, kann er Euch einige hypoallergene Milchnahrungen für allergiegefährdete Babys empfehlen, die das Fehlen der Kuhmilch ausgleichen und die für die jeweilige Entwicklungsphase Deines Babys bestens geeignet sind.

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