Kopfgneis verstehen – Was passiert auf der Kopfhaut deines Babys?
Vielleicht hast du beim Kuscheln oder beim Bürsten schon kleine, gelbliche Schuppen auf dem Vorderkopf oder hinter den Ohren deines Babys entdeckt. Diese fettigen, leicht verkrusteten Stellen fühlen sich manchmal etwas rau an. Doch keine Sorge, das ist ganz typisch für Kopfgneis.
Kopfgneis entsteht in den ersten Lebenswochen durch eine vorübergehend erhöhte Talgproduktion. Der noch unreife Hormonhaushalt – beeinflusst durch mütterliche Hormone aus der Schwangerschaft – regt die Talgdrüsen deines Babys an. Dabei entsteht überschüssiger Talg, der sich mit abgestorbenen Hautzellen verbindet. So entstehen die typischen, verkrusteten Hautschuppen, eine milde Form des seborrhoischen Ekzem.
Das Gute daran ist: Die betroffenen Hautpartien jucken nicht, sind nicht entzündet und verursachen bei deinem Baby keine Beschwerden. Kopfgneis ist kein Zeichen mangelnder Pflege, sondern ein normales Phänomen in den ersten Lebensmonaten, das viele Babys durchlaufen.