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Mutter hält ihr Baby im Fliegergriff

Fliegergriff beim Baby – Wie du deinem Kind bei Bauchweh schnell und liebevoll helfen kannst

Inhaltsverzeichnis:

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Fliegergriff ist eine Bauchlage auf deinem Unterarm und kann deinem Baby bei Blähungen und Unruhe durch Wärme, Nähe und sanften Druck helfen.
  • Du hältst dein Baby so, dass der Kopf sicher in deiner Armbeuge liegt, der Bauch auf deinem Unterarm ruht und du mit der freien Hand zusätzlich stützt.
  • Du kannst den Fliegergriff grundsätzlich ab der Geburt nutzen, wenn dein Baby gesund ist und du den Kopf gut stabilisierst und keinen starken Druck ausübst.
  • Für die meisten Babys reichen wenige Minuten, und du beendest die Position, sobald dein Baby unruhig wird oder sich sichtbar wegdrückt.
  • Warte nach dem Stillen oder Füttern am besten etwa eine halbe Stunde, damit der Magen nicht zusätzlich belastet wird.
  • Ergänzend können sanfte Bauchmassagen im Uhrzeigersinn, angenehme Wärme und aufrechtes Tragen im Tuch beruhigen und die Verdauung unterstützen.

Der Fliegergriff ist eine bewährte Technik, um Babys bei Blähungen und Bauchweh sanft zu beruhigen. Diese besondere Trageposition schenkt deinem Baby Nähe, Wärme und Linderung und dir das gute Gefühl, etwas Wirksames tun zu können. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie und wann du den Fliegergriff sicher anwenden kannst – mit verständlichen Tipps und einfühlsamer Begleitung für deinen Familienalltag.

Was genau ist der Fliegergriff und warum tut er deinem Baby so gut?

Der Fliegergriff ist eine einfache und wirksame Trageposition, bei der dein Baby mit dem Bauch auf deinem Unterarm liegt – gut gestützt, geborgen und ganz nah bei dir. Diese Haltung hilft besonders bei Bauchweh und Unruhe, da sie Wärme und leichten Druck auf das Bäuchlein kombiniert.

Babys Kopf liegt sicher in deiner Armbeuge, während dein Unterarm den Bauch trägt. Der leichte Druck dabei kann helfen, aufgestaute Luft zu lösen. Mit deiner freien Hand kannst du dein Baby zusätzlich stützen oder beruhigend streicheln, ganz so, wie es sich für euch gut anfühlt.

Warum kann der Fliegergriff bei Bauchweh so gut helfen?

Der Fliegergriff kann deinem Baby auf ganz natürliche Weise helfen, wenn das kleine Bäuchlein zwickt. Gerade in den ersten Lebensmonaten ist das Verdauungssystem noch nicht vollständig ausgereift, viele Babys leiden in dieser Zeit unter Blähungen oder den sogenannten 3-Monats-Koliken. Die Fliegerposition kann die Verdauung behutsam unterstützen – aufgestaute Luft kann entweichen, der Bauch wird entlastet. Gleichzeitig wirkt deine Nähe beruhigend und schenkt Geborgenheit. Warum der Fliegergriff wirkt:

  • Die Bauchlage auf deinem Arm entlastet den Verdauungstrakt.
  • Der sachte Druck fördert die Bewegung von Luft im Darm.
  • Auch der Stuhlgang kann dadurch angeregt werden, was zusätzlich für Entlastung sorgt.
  • Die Körpernähe reduziert Stress und dein Baby kann sich fallen lassen.
  • Durch die leicht geneigte Position im Fliegergriff kann sich manchmal auch ein Bäuerchen besser lösen.

Viele Eltern berichten, dass ihre Babys durch den Fliegergriff schneller zur Ruhe finden und weniger schreien, besonders in den kritischen Abendstunden, in denen Bauchweh häufig auftritt. Und wenn du das Gefühl hast, dass dein Baby besonders oft oder stark unter Bauchweh oder Koliken leidet, sprich einfach mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt/deiner Kinderärztin. Manchmal hilft es, gemeinsam genauer hinzuschauen.

So hältst du dein Baby im Fliegergriff – sicher, nah und ganz entspannt

Der Fliegergriff ist einfach und schnell umzusetzen, mit ein paar Handgriffen hilfst du deinem Baby spürbar. Alles, was du brauchst, ist ein ruhiger Moment und deine Arme. So funktioniert der Fliegergriff Schritt für Schritt:

  1. Nimm dein Baby vorsichtig hoch und drehe es langsam in Bauchlage – der Blick zeigt dabei zur Seite.
  2. Lege dein Baby mit dem Bauch auf deinen Unterarm, idealerweise auf den linken Arm, wenn du Rechtshänder/Rechtshänderin bist. So bleibt deine zweite Hand frei, um zusätzlichen Halt zu geben.
  3. Babys Kopf liegt bequem in deiner Armbeuge, die Beinchen zeigen locker nach hinten, der Po liegt leicht erhöht.
  4. Mit deiner freien Hand stützt du dein Baby zusätzlich – z. B. an Rücken, Bein oder Schulter.
  5. Achte darauf, dass dein Baby ruhig atmen kann, sich sicher fühlt und gut gehalten ist.

Tipp: Ob im Sitzen, Stehen oder Gehen, der Fliegergriff lässt sich überall anwenden, wo ihr euch sicher und entspannt fühlt.

Ab wann kannst du den Fliegergriff mit deinem Baby anwenden?

Den Fliegergriff kannst du schon ab der Geburt anwenden, solange dein Baby gesund ist und du es achtsam hältst. Besonders in den ersten Wochen, wenn das Bäuchlein empfindlich reagiert, kann diese Position sanft entlasten. Wichtig ist, dass Babys Kopf gut gestützt ist und kein starker Druck auf den Bauch entsteht. Ein paar Minuten reichen meist schon aus, um Erleichterung zu schaffen.

Tipp: Achte auf die Signale deines Babys. Wenn es ruhig wirkt oder ein Bäuerchen kommt, passt die Position gerade gut. Wenn es zappelt oder sich abwendet, probier einfach etwas anderes. Auch größere Babys können vom Fliegergriff profitieren. Wichtig ist dabei ein sicherer Halt und ein gutes Gleichgewicht.

Wie lange darf ein Baby im Fliegergriff gehalten werden?

Der Fliegergriff ist ideal für kurze Entlastung. Für Neugeborene genügen oft schon ein paar Minuten, ältere Babys dürfen auch etwas länger so getragen werden, je nachdem, wie es sich für euch beide anfühlt. Achte darauf, dass dein Baby frei atmen kann, der Kopf gut gestützt ist und du bei längeren Phasen die Seite wechselst. Wenn dein Baby unruhig wird oder sich abwendet, ist eine kleine Pause oft genau richtig. Ein Positionswechsel oder Nähe auf der Schulter kann dann wohltuend sein.

Ist der Fliegergriff gut für Babys?

Ja, der Fliegergriff kann bei Blähungen, Koliken und Unruhe spürbar helfen. Gleichzeitig schenkt er deinem Baby Nähe, Geborgenheit und ein sicheres Körpergefühl. Die leicht geneigte Haltung entlastet das Bäuchlein, regt den Gleichgewichtssinn an und aktiviert behutsam die Nackenmuskulatur, alles in deinem sicheren Arm. Viele Hebammen und Kinderärzte/Kinderärztinnen empfehlen den Fliegergriff deshalb als natürliche Unterstützung im Alltag.

Manchmal wird dazu geraten, den Fliegergriff nicht zu lange oder ohne sicheren Halt zu nutzen. Solange du auf Haltung und die Reaktionen deines Babys achtest, gilt er jedoch als unbedenklich. Und wenn du unsicher bist: Sprich einfach mit deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt/deiner Kinderärztin, gemeinsam findet ihr heraus, was für euch passt.

Sanft und sicher: Worauf du beim Fliegergriff achten kannst

Der Fliegergriff ist einfach und wirksam im Alltag – ein paar kleine Dinge machen ihn besonders angenehm und sicher für dein Baby:

  • Kopf gut stützen: Achte darauf, dass der Kopf ruhig in deiner Armbeuge liegt, ohne abzuknicken.
  • Leichter Kontakt statt Druck: Dein Unterarm liegt locker am Bauch, das reicht völlig.
  • Nicht direkt nach dem Stillen oder Füttern: Warte etwa eine halbe Stunde, damit kein Druck auf den Magen entsteht.
  • Kurz und wohltuend: Für Neugeborene reichen meist ein paar Minuten. Mit der Zeit findet ihr euren eigenen Rhythmus.
  • Babysignale beobachten: Wenn dein Baby sich unruhig verhält oder sich wegdreht, ist eine kleine Pause genau richtig.

Und wenn du unsicher bist: Frag ruhig deine Hebamme oder deinen Kinderarzt/deine Kinderärztin. Was zählt, ist dein Gefühl und die Verbindung, die du zu deinem Baby aufbaust.

Alternativen und Ergänzungen zum Fliegergriff

Der Fliegergriff kann viel bewirken und lässt sich auch gut mit anderen liebevollen Möglichkeiten ergänzen. Wenn dein Baby gerade unruhig ist oder ihr etwas Abwechslung braucht, helfen oft auch kleine Alternativen, die Nähe und Entlastung schenken:

  • Bauchmassage: Mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn kannst du das Bäuchlein deines Babys sanft lockern. Am besten klappt das mit warmen Händen und ein wenig Babyöl.
  • Wärme: Ein warmes Kirschkernkissen oder ein gewärmtes Tuch auf dem Bauch kann entkrampfend wirken. Achte dabei immer auf die richtige Temperatur.
  • Tragetuch oder Tragehilfe: Dein Baby nah bei dir zu tragen – in aufrechter Position – kann beruhigend wirken und gleichzeitig Blähungen lindern. 
  • Wiegegriff: Diese klassische Trageform ist ideal zum Kuscheln, Trösten oder Einschlafen. Auch hier spürt dein Baby deine Nähe und deinen Herzschlag.
  • Ruhige Bauchlage auf deinem Schoß: Diese Position bietet leichten Druck auf das Bäuchlein und lässt sich gut in den Alltag integrieren, z. B. beim gemeinsamen Entspannen.
  • Rückenlage zum Ausruhen: Nach dem Fliegergriff tut es vielen Babys gut, kurz in der Rückenlage zu entspannen, ideal zum Nachruhen oder Kuscheln.

Was vielen Eltern hilft: Es muss nicht immer der Fliegergriff sein, auch andere Wege können deinem Baby helfen und euch beiden guttun.

Fliegergriff: Nähe, die gut tut

Der Fliegergriff ist eine einfache Möglichkeit, deinem Baby bei Bauchweh zu helfen – mit Nähe, Wärme und sicherem Halt. Er lässt sich leicht anwenden, passt in euren Alltag und schenkt euch beiden ein gutes Gefühl.

Mutter und Kleinkind lächeldn in der Natur Nahaufnahme

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