Routinierter Tagesablauf bei Neugeborenen | Milupa

Susanne und Emily – unzertrennlich seit 471 Tagen

Essen, schlafen, essen, schlafen!

Die "richtige Routine" für Dein Baby nach der Geburt

Wenn es darum geht, Routine in das Leben Deines Neugeborenen zu bringen, wirst Du feststellen, dass Dein Kleines selbst den Rhythmus bestimmt, denn es isst und schläft, wann immer es will. Lerne Dein Baby zu verstehen und bringe ihm den Unterschied von Tag und Nacht, von aktiven Phasen und von Ruhephasen bei. So wird alles ein bisschen weniger stressig.

In den ersten sechs Wochen nach der Geburt stehen die Mutter-Kind-Beziehung und das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt. Jedes Neugeborene hat andere Ansprüche und Bedürfnisse, und genau deshalb gibt es auch keine Regeln für die eine, „richtige Routine". Verlasse Dich am besten auf Deine Mutterinstinkte, denn dann wirst Du merken, wann Dein Kleines hungrig ist oder wann es schlafen möchte. Mit der Zeit gelingt es Dir mit Sicherheit Dein Leben und die Bedürfnisse Deines Babys nach der Geburt in Einklang zu bringen.

Bis Du und Dein Baby ein eingespieltes Team seid, dauert es vielleicht ein wenig – lasse Dir also Zeit und schenke Deinem kleinen Schatz bis dahin viel Liebe und Zuwendung. Auch wenn Du am Anfang noch unregelmäßig und alle ein bis zwei Stunden stillst, ist es nur eine Frage der Zeit, bis Dein Kleines ein regelmäßiges Essverhalten entwickelt und auch mal länger schläft. Alles was Du brauchst, ist ein wenig Geduld!

Die Regelmäßigkeit beim Stillen

Das Stillen Deines Babys braucht in den ersten Wochen sehr viel Zeit. Stillen ist ein stetiger Lernprozess und wird sich mit dem Wachstum Deines Neugeborenen von Tag zu Tag verändern.

Tag 1 – Innerhalb der ersten Stunden nach der Geburt sucht Dein neugeborenes Baby bereits "blind" nach der Brust und fängt an zu saugen, sobald es sie gefunden hat. Das Baby erhält nun das Kolostrum - die wertvolle Vormilch, die reich an Proteinen, Lymphozyten, Antikörpern und Vitaminen ist. Sie ist wichtig für das Immunsystem.

Tag 2-4 – Weder von Dir noch von Deinem Baby wird erwartet, dass ihr sofort Weltmeister im Stillen seid. Stille einfach nach Bedarf und lasse Dein Baby den Essensplan bestimmen. Zur Orientierung: Da Dein Baby nur kleine Portionen Vormilch trinkt, sind 8-12 Stillmahlzeiten innerhalb von 24 Stunden absolut normal.

Tag 3-5 – Etwa am dritten bis fünften Tag setzt bei Dir der eigentliche Milcheinschuss ein. Deine Milchdrüsen produzieren nun richtig viel Muttermilch, Deine Brust wird entsprechend voll und hart. Wichtig ist jetzt das regelmäßige Entleeren der Brüste durch das Baby. Stille deshalb einfach so oft Dein Kleines Appetit hat. Nach der Vormilch ist Dein Baby nach dem Füttern mit der "echten" Muttermilch auch zufriedener. Den Unterschied zur Vormilch wirst Du übrigens auch am Windelinhalt bemerken.

 

Mama trägt Baby | Milupa

Tag 5-28 – Das Stillen fällt Dir bereits etwas leichter und schon bald bist Du darin eine echte Expertin. Stille einfach weiterhin dann, wenn Dein Baby danach verlangt. Auch jetzt sind 8-12 Mal innerhalb von 24 Stunden üblich.

Sorgst Du Dich um die Ernährung Deines Babys? Dann ist es hilfreich aufzuschreiben, wann und wie lange Dein Baby trinkt. Du wirst dadurch Muster feststellen, die Dir helfen, Dein Neugeborenes besser zu verstehen.

Die Schlafbedürfnisse Ihres Babys nach der Geburt

Neugeborene entwickeln sich sehr schnell und das bedeutet auch, dass sie sehr viel Schlaf brauchen. Sie sind aber nicht dafür gemacht, lange Zeit am Stück zu schlafen, denn sie müssen regelmäßig Nahrung aufnehmen. Das ständige Hin und Her von Schlafen und Essen wird Dich mit Sicherheit erschöpfen. Mache Dir deshalb aber keine Gedanken. Hier einige Tipps, damit Dir dieser anstrengende Rhythmus etwas leichter fällt:

  • Nutze die Zeit, wenn Dein Baby schläft und halte ebenfalls ein wohlverdientes Nickerchen
  • Beruhige Dein Baby bevor es übermüdet ist. Dann wird es schneller und leichter einschlafen. Zeichen für die Schläfrigkeit Deines Lieblings sind das Reiben der Äuglein und das Ziehen an den Öhrchen. Außerdem sind auch leichte dunkle Ränder unter den Augen üblich.

 

Mama und Baby | Milupa

Gewohnheiten zur Schlafenszeit – zum Beispiel ein Bad – helfen Deinem Baby zu erkennen, dass der Tag endet und die Nacht beginnt. Wenn es Nacht wird, schließe die Vorhänge und sorge für Ruhe im Haus. Schalte lieber ein Nachtlicht an, als eine große Raumleuchte. Selbst wenn es für Dein Neugeborenes noch zu früh sein sollte eine Schlafroutine zu entwickeln, kann das frühe Angewöhnen von Regelmäßigkeiten Dir später beim zu Bett bringen helfen.

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Wichtiger Hinweis für Sie und Ihr Baby

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, Babys in den ersten 6 Lebensmonaten ausschließlich zu stillen. Milupa unterstützt diese Empfehlung uneingeschränkt. Unsere Mütterberatung ist rund um die Uhr für stillende Mütter da. Bitte klicken Sie hier für weiterführende Informationen zum Thema Stillen und Muttermilch.

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